B2B
09.06.2011

Texas Instruments senkt Prognosen

Gründe sind die Katastrophen in Japan und die Probleme von Nokia

Der US-Chiphersteller Texas Instruments hat seine Prognosen für Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal gesenkt. Gründe seien Produktionsstörungen im Zusammenhang mit dem Erdbeben in Japan sowie die Entwicklung bei seinem Großkunden Nokia, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Im nachbörslichen Handel gab die TI-Aktie fünf Prozent nach.

Im Quartal rechnet TI nun noch mit einem Umsatz zwischen 3,36 Milliarden Dollar und 3,5 Milliarden Dollar (2,40 Mrd. Euro) nach bisher genannten 3,41 bis 3,69 Milliarden. Analysten gingen bisher im Schnitt von 3,55 Milliarden Dollar aus. Die Gewinnerwartung pro Aktie nahm TI auf 51 bis 55 Cent. Bisher war von einem Gewinn pro Aktie zwischen 52 und 60 Cent ausgegangen worden. Analysten hatten mit 57 Cent gerechnet.

Der angeschlagene finnische Handy-Hersteller Nokia hatte Ende Mai seine Geschäftsziele für das Gesamtjahr zurückgenommen. Der einst unangefochtene Platzhirsch kann wegen der scharfen Konkurrenz durch das iPhone von Apple und andere Anbieter bei weitem nicht so viele Telefone verkaufen wie bisher erhofft.