Quartalsgeschäft
06/12/2012

Texas Instruments trotz Krise im Plan

Gewinn pro Aktie nun zwischen 32 und 36 Cent

Der Chiphersteller Texas Instruments (TI) sieht sich trotz wachsender Sorge über einen schwächelnde Nachfrage bei Computern im Plan. „Bis jetzt verläuft das Quartal grundsätzlich im Einklang zu April, als wir unsere Ziele bekanntgaben“, sagte Investor-Relation-Chef Ron Slaymaker zu Analysten. TI hatte im April nach einer längeren Durststrecke für das laufende Quartal wieder ein Umsatzwachstum in Aussicht gestellt und präzisierte nun die Prognose. Statt eines Umsatzes zwischen 3,22 und 3,48 Mrd. Dollar (2,57 und 2,77 Mrd. Euro) erwarten die Texaner im zweiten Quartal nun 3,28 bis 3,42 Milliarden. Den Gewinn pro Aktie sieht der Konzern nun zwischen 32 und 36 Cent, statt bei 30 bis 38 Cent.

Mehrere Investoren zeigten sich über das Festhalten an der Prognose erleichtert. „Es gab Befürchtungen, dass sie ihre Ziele wegen des globalen Wirtschaftsumfelds und schwacher Verkäufe nach unten schrauben könnten“, sagte etwa Canaccord Genuity-Analyst Bobby Burleson. Mitte 2011 war die Chipbranche weltweit ins Trudeln geraten, weil Kunden aus Sorge um eine weltweite Rezession ihre Lagerbestände abbauten, statt neue Bestellungen aufzugeben. TI-Aktien legten im nachbörslichen Handel um ein Prozent zu.

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