Toshiba und Logitech verlieren stark
07/28/2011

Toshiba und Logitech verlieren stark

Der Computerhersteller Logitech hat noch mit den Folgen des Erdbebens in Japan zu kämpfen. Logitech tauscht nach enttäuschenden Zahlen Konzernchef aus.

Das schwere Beben in Japan hinterlässt in der Bilanz des heimischen Computer- und Chiphersteller Toshiba tiefe Spuren. Der Betriebsgewinn sank im ersten Geschäftsquartal um 88 Prozent auf 4,12 Mrd. Yen (36,6 Mio. Euro), wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Auch Toshibas Produktion war durch Schäden an Werken unterbrochen. Zudem belastet der starke Yen das Exportgeschäft. Trotz der widrigen Umstände hielten die Japaner an ihrer Jahresprognose für einen Betriebsgewinn von 300 Mrd. Yen fest.

Der Nettogewinn stieg den Angaben nach im Quartal per Ende Juni um 0,9 Prozent auf 470 Mio. Yen. Der Umsatz sank um 8,6 Prozent auf 1,33 Bill. Yen. Toshiba beliefert unter anderem Apple mit Halbleitern. Neben Speicherchips macht das japanische Unternehmen auch Reiskocher und andere Haushaltsgeräte sowie Atomreaktoren.

Logitech tauscht Firmenchef ausBeim schweizerisch-amerikanischen Computerzubehör-Hersteller Logitech hingegen hat man keine Geduld mehr: nach einem weiteren enttäuschenden Quartal gibt Konzernchef Gerald Quindlen die Führung an den Verwaltungsratspräsidenten Guerrino de Luca ab. Das Unternehmen habe bereits die Suche nach einem langfristigen Nachfolger eingeleitet.

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011/12 erlitt Logitech den Angaben zufolge einen Verlust von 30 Mio. Dollar (20,8 Mio. Euro) nach einem Gewinn von 20 Mio. Dollar in der Vorjahresperiode. Der Umsatz stieg dank Wechselkursgewinnen marginal auf 480 Mio. Dollar. Noch dazu korrigierte man den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr: das Unternehmen erwartet nun nur mehr einen Umsatz von 2,5 Mrd. Dollar statt wie bisher 2,6 Mrd. Dollar. Das Ziel für das operativer Ergebnis senkte Logitech auf mindestens 143 von rund 185 Mio. Dollar zurück. Bereits im April hatte der frühere Börsen-Überflieger die Anleger mit einer Umsatz- und Gewinnwarnung verschreckt. Seit damals hat sich der Börsenkurs halbiert.

Das schwere Beben in Japan hinterlässt auch in der Bilanz des heimischen Computer- und Chiphersteller Toshiba tiefe Spuren. Der Betriebsgewinn sank im ersten Geschäftsquartal um 88 Prozent auf 4,12 Mrd. Yen (36,6 Mio. Euro), wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Auch Toshibas Produktion war durch Schäden an Werken unterbrochen. Zudem belastet der starke Yen das Exportgeschäft. Trotz der widrigen Umstände hielten die Japaner an ihrer Jahresprognose für einen Betriebsgewinn von 300 Mrd. Yen fest.

Der Nettogewinn stieg den Angaben nach im Quartal per Ende Juni um 0,9 Prozent auf 470 Mio. Yen. Der Umsatz sank um 8,6 Prozent auf 1,33 Bill. Yen. Toshiba beliefert unter anderem Apple mit Halbleitern. Neben Speicherchips macht das japanische Unternehmen auch Reiskocher und andere Haushaltsgeräte sowie Atomreaktoren.

Beim schweizerisch-amerikanischen Computerzubehör-Hersteller Logitech hingegen hat man keine Geduld: nach einem weiteren enttäuschenden Quartal gibt Konzernchef gerald Quindlen die Führung an den Verwaltungsratspräsidenten Guerrino de Luca ab.Das Unternehmen habe bereits die Suche nach einem langfristigen Nachfolger eingeleitet.

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011/12 erlitt Logitech den Angaben zufolge einen Verlust von 30 Mio. Dollar (20,8 Mio. Euro) nach einem Gewinn von 20 Mio. Dollar in der Vorjahresperiode. Der Umsatz stieg dank Wechselkursgewinnen marginal auf 480 Mio. Dollar. Noch dazu korrigierte man den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr: das Unternehmen erwartet nun nur mehr einen Umsatz von 2,5 Mrd. Dollar statt wie bisher 2,6 Mrd. Dollar. Das Ziel für das operativer Ergebnis senkte Logitech auf mindestens 143 von rund 185 Mio. Dollar zurück. Bereits im April hatte der frühere Börsen-Überflieger die Anleger mit einer Umsatz- und Gewinnwarnung verschreckt. Seit damals hat sich der Börsenkurs halbiert.