B2B
21.02.2017

Toshiba will für Chipsparte mehr als 8 Milliarden Euro

Der japanische Konzern kämpft nach wie vor mit Problemen seines US-Atomgeschäfts. Der Verkauf der Chipsparte soll das Loch kurzfristig stopfen.

Der angeschlagene Industriekonzern Toshiba erhofft sich einem Insider zufolge vom Verkauf seiner Chipsparte einen Erlös von umgerechnet mindestens 8,35 Milliarden Euro (eine Billion Yen). Das japanische Unternehmen wolle sich damit für alle künftigen Finanzprobleme wappnen, weil es wegen eines Bilanzskandals keine neuen Aktien ausgeben könne, sagte eine mit den Plänen vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters.

Ursprünglich wollte Toshiba nur 20 Prozent der profitablen Chipsparte verkaufen, inzwischen ist von der Mehrheit die Rede. Der Konzern kämpft mit Problemen seines US-Atomgeschäfts, die zu milliardenschweren Abschreibungen führen. Dies zehrt am Eigenkapital.