Toyota will mit Microsoft venetztere Autos bauen

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Neue Firma
04/05/2016

Toyota-Microsoft-Joint-Venture: Lenkrad soll Puls messen

Das Gemeinschaftsunternehmen für Datenanalyse soll das Fahrerlebnis verbessern. Geplant sind etwa Fahrzeugverriegelung über Gesichtserkennung oder Waagen für die Sitze.

Der japanische Autobauer Toyota und der US-Softwarehersteller Microsoft tun sich für die Analyse großer Datenmengen zusammen. Ein Gemeinschaftsunternehmen namens Toyota Connected werde gegründet, teilten beide Firmen am Montag mit. Aufgabe der Firma sei es, die Verwaltung großer Datenmengen zu verbessern und Ideen zu entwickeln, wie auf Grundlage der Daten neue Dienstleistungen geschaffen werden können.

Sitz in Texas

Die neue Geschäftseinheit werde ein „Drehkreuz“ für die Datenverwaltung bei Toyota in aller Welt sein und „ein breites Spektrum von Initiativen für Verbraucher und Regierungsinstitutionen unterstützen“, erklärte der Autokonzern. Es sollten Techniken entwickelt werden, um im Hintergrund das Fahrerlebnis zu verbessern.

Die Autofahrer sollten aber weiterhin das Gefühl haben, Herr der Lage zu sein. Toyota Connected soll seinen Sitz in Plano im US-Bundesstaat Texas haben. Gegründet wird es formal von Toyota Media Service, wo Microsoft Anteilseigner ist. Die neue Firma wird Möglichkeiten entwickeln, Daten über die Fahrer zu sammeln und diese gewinnbringend zu verwenden.

Neue Ideen für Smart Cars

So sollen den Fahrstil berücksichtigende Versicherungsmodelle oder eine Verbindung des Autos mit einem Smart Home möglich werden. Ausgefallenere Konzepte wie Lenkräder, die den Puls des Fahrers überwachen oder Autos, die das Gesicht von berechtigten Personen erkennen und die Türen entriegeln, sollen ebenfalls angedacht werden, genau wie der Einbau von Waagen in Autositze, berichtet digitaltrends.com.