B2B
13.08.2016

Uber-Konkurrent Lyft lehnt Übernahmeangebot von GM ab

Obwohl das US-Start-up im Wettbewerb mit Uber Probleme hat, denkt man vorerst nicht an einen Verkauf. Stattdessen wolle man frisches Geld für einen neuen Angriff sammeln.

Der US-Mitfahrdienst Lyft hat einem Medienbericht zufolge das Interesse von GM an einer Übernahme ausgeschlagen. Das Unternehmen habe sich stattdessen entschieden, über eine neue Finanzierungsrunde Geld bei Investoren einzusammeln, berichtete die Technologie-Onlineseite "The Information" am Freitag unter Berufung auf zwei mit den Überlegungen vertraute Personen.

Lyft und GM kommentierten die Informationen zunächst nicht.

Uber statt Lyft

Der Opel-Mutterkonzern war Anfang des Jahres mit 500 Millionen Dollar (448 Mio. Euro) bei dem Uber-Rivalen eingestiegen. Spekulationen über die finanzielle Zukunft von Lyft waren aufgekommen, nachdem Uber angekündigt hatte, sein Geschäft in China an den dortigen Marktführer Didi Chuxing zu verkaufen. Im Gegenzug investiert Didi eine Milliarde Dollar in die Uber-Geschäfte außerhalb von China. Damit hat Uber mehr Mittel zur Verfügung im Wettbewerb mit Rivalen wie Lyft.