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05.08.2013

Untersuchungen bei Foxconn wegen Verstößen

Bei den zwei Apple-Zulieferern Foxconn und UniMicron in China wurden Untersuchungen von Behörden wegen Verdachts auf Umweltverschmutzung eingeleitet. NGOs werden den Zulieferern vor, Wasser, das mit giftigen Metallen angereichert ist, in angrenzenden Flüssen zu entsorgen.

Die Industrieanlagen von Foxconn und UniMicron in der Nähe von Shanghai stehen im Visier der Behörden. Der Verdacht: Es wird giftiges Wasser in den Flüssen entsorgt. Laut "The Next Web" sollen die Untersuchungen mehrere Wochen dauern, damit festgestellt werden kann, ob an den Vorwürfen, die von NGOs kommen, etwas dran ist. Wenn es tatsächlich der Fall sein sollte, dass es eine Emmission gibt, die über die Standards hinausgeht, drohen hohe Geldstrafen.

Beide Firmen geben an, ihr Schmutzwasser regelmäßig zu überprüfen. Apple gab bekannt, derartige Verstöße nicht tolerieren zu wollen. Man würde gemeinsam mit Umweltorganisationen regelmäßig überprüfen, ob die Standards bei Abwässern eingehalten werden.

 

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