B2B
24.02.2015

UPC baut 250 Stellen ab, davon 30 in Österreich

Jeder zehnte Arbeitsplatz bei UPC fällt bis 2018 weg, die Zahl der Betroffenen kann laut einem UPC-Betriebsrat bis dahin noch steigen oder sich reduzieren.

Nach der Zusammenlegung der Schweizer mit der österreichischen Ländergesellschaft baut der Kabelnetzbetreiber UPC in den nächsten drei Jahren 250 Stellen in beiden Ländern ab. In Österreich sind heuer 30 Mitarbeiter betroffen, es könnten bis 2018 noch etwas mehr werden, sagte UPC-Betriebsrat Michael Kristek am Dienstag zur APA. Der Großteil der Arbeitsplätze wird in der Schweiz gestrichen.

900 Mitarbeiter in Österreich

In Summe fällt bei UPC jeder zehnte Arbeitsplatz weg. Das Tochterunternehmen des britischen Kabelnetzkonzerns Liberty Global hat österreichweit 900 Mitarbeiter, in der Schweiz sind es 1.600. Die gesamte Anzahl betroffener Stellen könnte sich noch verringern, wenn in dieser Zeit das Geschäft rascher als geplant wachsen sollte, erklärte UPC am Dienstag. Die Einsparung an Arbeitsplätzen betreffe alle Bereiche, so das Unternehmen auf Anfrage der futurezone.

Freiwilliger Sozialplan verfügbar

Wenn möglich, soll der Abbau über die natürliche Fluktuation, interne Wechsel, Frühpensionierungen und ähnliche Maßnahmen gesteuert werden. "Betriebsbedingte Kündigungen werden sich jedoch nicht in allen Fällen vermeiden lassen", teilte UPC mit. Laut Betriebsrat Kristek gibt es für die 30 betroffenen Mitarbeiter in Österreich einen freiwilligen Sozialplan, der sich an den Sozialplänen der vergangenen Jahre orientiert.

Mit dem Abbau will sich UPC nach der Fusion der Gesellschaften in Österreich und der Schweiz straffer aufstellen. Doppelgleisigkeiten sollen vermieden werden. UPC Austria und UPC Cablecom hatten im Juli 2014 die Gründung einer gemeinsamen Regionalorganisation bekannt gegeben.