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04.03.2017

US-Schule verdiente mit Snap-Anteilen Millionen

Snapchat-Logo auf Rechner an der New Yorker Börse © Bild: APA/AFP/GETTY IMAGES/Drew Angerer

Der Börsengang von Snap beschert einer Schule im Silicon Valley einen Geldregen.

Das Börsedebüt der Snapchat-Mutter Snap macht nicht nur die Gründer und frühen Anteilseigner des Unternehmens reich. Auch die Saint Francis Highschool im Silicon Valley verdiente damit prächtig. Auf Anraten des Vaters einer Schülerin, dessen Tochter die App obsessiv nutzte, investierte die Schule vor fünf Jahren 15.000 Dollar in das Unternehmen. Zwei Drittel der damals erworbenen Unternehmensanteile gab die Highschool nun im Zuge des Börsengangs ab und lukrierte damit rund 24 Millionen Dollar, wie der „Guardian“ berichtet. Das verbleibende Drittel ist noch im Besitz der Schule und ist nach derzeitigem Börsenkurs weitere 18,5 Millionen Dollar wert.

Fulminantes Börsendebüt

Die Snap-Papiere hatten nach einem kräftigen Kursplus von 44 Prozent beim Börsendebüt am Donnerstag am Freitag weitere zehn Prozent zugelegt und notierten im nachbörslichen Handel bei knapp 27 US-Dollar.

Die Schule will das Geld nun Stiftung stecken, mit der sozial benachteiligte Kinder gefördert werden sollen. Die Ausbildungsstätte hatte bereits einmal mit einer Investition einen kräftigen Schnitt gemacht. 1996 verdiente sie mit einem 25.000-Dollar-Investment in das Telekom-Unternehmen Advanced Fibre Communications mehr als zwei Millionen Dollar.