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B2B
07/17/2013

USA sagen Download-Seiten den Kampf an

Die US-Regierung will in Kooperation mit Google und anderen Online-Werbevermarktern den Betreibern von illegalen Download-Plattformen ihre finanzielle Basis wegnehmen.

Dazu wurde soeben ein neuer Industriestandard eingeführt, der es erlaubt, Werbeeinschaltungen von Piraterie-Seiten zu entfernen. So sollen deren Einnahmequellen nach und nach zum Versiegen gebracht werden. Das neue System ermöglicht es Usern, Beschwerden gegen Seiten einzureichen. Wird bei der Überprüfung festgestellt, dass tatsächlich illegale Inhalte wie nicht autorisierte Kopien, Schmuggelware oder Drogen angeboten werden, wollen die Werbevermarkter die Anteile der Seiten an den Werbeerlösen nicht mehr ausbezahlen.  

Derzeit beteiligen sich neben Google auch 24/7 Media, Adtegrity, AOL, Condé Nast, Microsoft, SpotXchange und Yahoo an dem neuen System, wie Techcrunch berichtet.

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