B2B
13.11.2012

Vodafone schreibt Milliarden in Spanien ab

Geschäfte in Südeuropa kriseln

Der britische Mobilfunkriese Vodafone hat auf seine Sparten in Spanien und Italien 5,9 Mrd. Pfund (7,4 Mrd. Euro) abgeschrieben und seine Prognose für das Gesamtjahr gesenkt. Die deutliche Abschwächung der Geschäfte im kriselnden Südeuropa habe im zweiten Quartal zu einem Rückgang der Service-Umsätze um 1,4 Prozent geführt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Die in Geldnot befindlichen Verbraucher in den südeuropäischen Schuldenländern hätten auch bei Telefonaten gespart. Dies war der erste Rückgang der Kennziffer über die laufenden Einnahmen ohne Einmaleffekte seit 2010. Den verfügbaren Cash-Flow sieht Vodafone in diesem Jahr nur noch in der unteren Hälfte der vorausgesagten Spanne.

Im ersten Halbjahr verbuchte der Konzern beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen einen Rückgang von 2,9 Prozent auf 6,6 Mrd. Pfund und verfehlte damit die Erwartung der Analysten.

 

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