In this Thursday, May 2, 2013, photo, billionaire investor Warren Buffett applauds as he speaks on the topic of "Women and Work" during a sit-down interview with Fortune's Pattie Sellers in front of an audience at the University of Nebraska at Omaha's College of Business Administration, in Omaha, Neb. Investor Warren Buffett has a knack for explaining what he does in simple terms that sound easy to follow, and his ranking as one of the worldís richest billionaires inspires many to copy his moves. But in recent years, copying Buffett has become harder because many of his deals are only possible either because of Berkshire Hathawayís massive pile of cash or because of Buffettís reputation and connections. (AP Photo/Nati Harnik)

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B2B
05/05/2017

Warren Buffet verkaufte ein Drittel seiner IBM-Anteile

"Ich bewerte IBM nicht mehr so wie vor sechs Jahren, als ich angefangen habe zu kaufen", sagt der Investor.

US-Investorenlegende Warren Buffett hat sich teilweise aus dem schwächelnden IT-Konzern IBM zurückgezogen. In den ersten Monaten dieses Jahres habe er ein Drittel seiner Anteile verkauft, sagte Buffett am Donnerstag dem TV-Sender CNBC. „Ich bewerte IBM nicht mehr so wie vor sechs Jahren, als ich angefangen habe zu kaufen.“

IBM sei eine starke Firma, habe aber auch starke Konkurrenz. Seine Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway halte immer noch über 50 Millionen IBM-Aktien. Ende 2016 waren es 81 Millionen.

Buffetts Einstieg bei IBM kam seinerzeit überraschend. Seine Weigerung bei Technologiefirmen einzusteigen war fast schon legendär. Von Geschäftsmodellen, die seiner Ansicht nach schwierig zu verstehen sind, hielt er sich fern. Über die Jahre wuchs die IBM-Beteiligung neben American Express, Coca-Cola, Kraft Heinz und Apple aber zu einer der größten bei Berkshire an. Sie war allerdings nicht von Erfolg gekrönt. Der Umsatzschwund bei IBM setzte sich zu Jahresbeginn auch im 20. Quartal fort.