B2B
06/18/2013

Yahoo plant weitere Startup-Einkäufe

Yahoo setzt seine Einkaufstour fort und will laut AllThingsD zwei weitere Startups übernehmen. Während die Kontakt-App-Macher Xobni vor allem neue Funktionen für Yahoos Mail-Dienst liefern sollen, könnte aus der Video-App Qwiki Yahoos Antwort auf Instagram und Vine werden.

Der Internet-Konzern Yahoo hat auch einige Wochen nach der

offenbar noch nicht genug. Laut AllThingsD plant Yahoo zwei weitere Startups für hohe zweistellige Millionenbeträge zu übernehmen. Das betrifft einerseits dieVideo-App Qwiki, für das rund 50 Millionen US-Dollar kolportiert werden, sowie dieKontakt-App-Macher Xobni, die Yahoo zwischen 30 und 40 Millionen US-Dollar wert sein soll.

Günstiger als erwartet
Xobni könnte für diesen Preis ein wahres Schnäppchen sein, denn insgesamt nahm das Startup in einigen Finanzierungsrunden knapp 40 Millionen US-Dollar ein. So könnten einige Investoren schlussendlich mit einem Minus aus dem Geschäft aussteigen. Die Apps von Xobni könnten in Yahoos Maildienste integriert werden. Die Plugins generieren beispielsweise automatisch für Kontakte eine Übersicht aller bisheriger Korrespondenzen sowie aus Inhalten verschiedener Sozialer Netzwerke.

Instagram-Konkurrent Qwiki
Qwiki ist hingegen eine iPhone-App, die aus Fotos, Musik und Videos automatisch eine kurze Videozusammenfassung macht, vergleichbar mit HTC Zoe. Unter Yahoos Führung könnte die App zu einem Instagram- und Vine-Konkurrenten ausgebaut werden. Aber auch das Know-How des Unternehmens dürfte gefragt sein, denn einer der Mitbegründer von Qwiki ist Louis Monier, Gründer der Suchmaschine AltaVista.

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