B2B
06.02.2012

Zuckerberg muss Aktien verkaufen

Facebook-CEO wird Aktien verkaufen müssen, um Steuern aus Börsegewinnen zahlen zu können

Der Börsengang von Facebook dürfte den Gründer und derzeitigen CEO Mark Zuckerberg einiges kosten. Denn neben den erwarteten 10 Milliarden US-Dollar an frischem Kapital für Facebook dürfte sich auch das amerikanische Finanzamt über hohe Einnahmen freuen. Das IRS schneidet an den Einnahmen der Verkäufe mit. Zuckerberg hat bereits sein Vorkaufrecht auf 120 Millionen der voraussichtlich insgesamt 2,5 Milliarden Aktien angemeldet. Sollte die Aktie tatsächlich bei einem Preis von knapp 40 US-Dollar gehandelt werden - was einem Gesamtwert von 100 Milliarden US-Dollar entsprechen würde - würde Zuckerberg allein durch diese Option 4,7 Milliarden US-Dollar Gewinn machen. Der Preis für die Optionen betrug zu Beginn lediglich 6 Cent.

28,4 Milliarden Dollar
Um die Steuern hierfür bezahlen zu können wird Zuckerberg wohl oder übel einige seiner Anteile verkaufen müssen. Ausgehend von einem Steuersatz von 35 Prozent wären dies knapp 1,7 Milliarden US-Dollar. Aus Zuckerbergs Sicht definitiv verschmerzbar - ausgehend von dem geschätzten Wert Facebooks und seinen Anteilen am Unternehmen wird sein Vermögen auf insgesamt 28,4 Milliarden US-Dollar geschätzt. Damit wäre er einer der reichsten Männer der Welt.

Mehr zum Thema

  • Facebook-IPO: Kaum Gefahr einer neuen Blase
  • Offiziell: Facebook geht an die Börse
  • Facebook wird heute Börsengang beantragen