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Finanzen
07/26/2012

Zynga-Aktie bricht um mehr als 40 Prozent ein

Das Quartal verlief für den Spieleanbieter unerwartet schlecht. Auch Facebook-Anteile wurden durch den Kurssturz in Mitleidenschaft gezogen.

Der mit Facebook-Spielen bekanntgewordene Softwareanbieter Zynga hat nach einem unerwartet schwachen Quartal seinen Gewinnausblick gesenkt und Anleger verschreckt. Im nachbörslichen US-Handel fielen die Aktien am Mittwoch um mehr als 40 Prozent. Auch Facebook-Papiere notierten deutlich im Minus.

Zynga ist der größte Anbieter von Spielen bei Facebook, steht aber in einem heftigen Wettbewerb und will über das soziale Netz hinaus wachsen. Das amerikanische Unternehmen erwartet für heuer nach eigener Mitteilung nur noch einen Gewinn von vier bis neun Cent je Aktie. Bisher rechnete es mit 23 bis 29 Cent. Der Umsatz blieb im abgelaufenen Quartal unter den Erwartungen: Er lag bei 332 Millionen Dollar (274 Mio. Euro)Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten mit 344 Millionen Dollar gerechnet.

Facebook verdankt Zynga etwa 15 Prozent seines Umsatzes. Die Facebook-Aktien fielen nachbörslich um neun Prozent. Beide Unternehmen gingen erst kürzlich an die Börse. Eines der bekanntesten Zynga-Spiele ist „FarmVille", mit dem Nutzer einen virtuellen Bauernhof betreiben können.

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