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USA
08/20/2013

2,9 Mio. Dollar von Bitcoin-Börse beschlagnahmt

Gerichtsdokumente zeigen, dass das Anfang 2013 beschlagnahmte Konto von Mt Gox mehr als 2,9 Millionen US-Dollar beinhaltete. Die US-Behörden werfen Mt Gox vor, dass man mit dem Dwolla-Konto Finanzbestimmungen umgehen wollte.

Das US-Heimatschutzministerium hat Anfang dieses Jahres ein Konto der derzeit größten Bitcoin-Börse Mt Gox beschlagnahmt. Nun wurde der Wert dieses Kontos bekannt: Laut Gerichtsunterlagen befanden sich 2.915.507,40 US-Dollar zum Zeitpunkt der Beschlagnahmung auf dem vom Zahlungsdienstleister Dwolla kontrollierten Konto. Als Grund für die Beschlagnahmung gaben die Behörden an, dass Mt Gox-Gründer Mark Karpeles mit dem Konto seine Funktion als Zahlungsdienstleister in den USA verbergen wollte. Karpeles behauptet hingegen, sich stets an die geltenden Finanzbestimmungen gehalten zu haben.

Kundenrückgang
Mt Gox ist in Tokyo ansässig, doch das beschlagnahmte Konto wurde über eine Tochterfirma von Mt Gox, die ihren Sitz in den USA hat, verwaltet. Dieses diente zur Verwaltung von Ein- und Auszahlungen bei Mt Gox über den alternativen Zahlungsdienstleister Dwolla. Dwolla war bislang der einfachste und sicherste Weg, auf Mt Gox Geld ein- und auszuzahlen. Mit der Beschlagnahmung musste Mt Gox einen schweren Rückschlag hinnehmen und verlor in den letzten Monaten viele Kunden an Konkurrenten wie Bitstamp.

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