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Risiko
10/12/2016

Adobe schließt Sicherheitslücken im Flash Player

Adobe hat am Mittwoch zwölf Schwachstellen im Flash Player geschlossen, mit denen das Einschleusen und Ausführen von Schadcode möglich war.

Adobe Produkte stellen schon lange ein Sicherheitsrisiko dar. Jetzt hat Adobe einmal mehr reagiert und 12 Schwachstellen im Flash Player und 71 Schwachstellen im Reader und Acrobat geschlossen. Durch die Sicherheitslücken wäre es Kriminellen möglich, die vollständige Kontrolle über das System zu übernehmen.

In Flash Player 23.0.0.162 sowie 18.0.0.375 und früher für Windows und Mac OS X und 11.2.202.637 für Linux stecken insgesamt zwölf Schwachstellen. Sie erlauben das Einschleusen und Ausführen von Schadcode sowie die Umgehung von Sicherheitsfunktionen. Auch die in Google Chrome sowie Microsof Edge und Internet Explorer für Windows 10 beziehungsweise 8.1 integrierten Plug-ins sind fehlerhaft.

Von Schwachstellen betroffen sind zudem Acrobat DC und Acrobat Reader DC in den Versionen 15.006.30201 und früher und 15.017.20053 und früher sowie Acrobat und Reader XI (Version 11.0.17 und früher) für Windows und Mac OS X.

Adobe empfiehlt den Nutzern der betroffenen Anwendungen, rasch auf die neuen Versionen upzugraden.