Digital Life
02.03.2017

Am Steuer telefonierende Briten müssen Schein abgeben

© Bild: APA

Fahrer, die in ihren ersten zwei Führerscheinjahren beim Nutzen ihres Handys am Steuer erwischt werden, sind in England, Schottland und Wales künftig ihren Führerschein los.

Die Strafen für die Nutzung von Handys hinterm Steuer wurden in England, Schottland und Wales ab dem 1. März verschärft. Wer erwischt wird, bekommt sechs Punkte (bei 12 innert dreier Jahre ist der Schein immer weg) und eine Geldstrafe von 200 Pfund (rund 233 Euro) aufgebrummt. Für Führerscheinneulinge bedeuten diese sechs Punkte, dass ihr Führerschein einkassiert wird, wie die BBC berichtet. Sie müssen sowohl die theoretische als auch die praktische Prüfung nochmals ablegen. Das Handyverbot für Fahrer gilt auch für Stehzeiten an Ampeln.

Verboten ist nicht nur das Telefonieren, sondern auch für das Schreiben oder Lesen von Texten, SMS und Social-Media-Beiträgen. Komplett verboten ist auch das Schauen von Videos. Musikhören ist erlaubt, allerdings nur, wenn das Smartphone in einer Halterung fixiert ist oder per Bluetooth verbunden wird. Die Nutzung von Navigationsdiensten ist ebenfalls straffrei möglich, solange das Handy in einer Halterung steckt.