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iMessages
11/12/2014

Android-Nutzerin klagt Apple wegen verschwundener SMS

Nach dem Wechsel von einem iPhone auf ein Android-Gerät wurden SMS nicht mehr zugestellt, weil sie im iMessage-Dienst hängen geblieben sind. Eine Klage wurde nun zugelassen.

Adrienne Moore war iPhone-Userin, wechselte aber irgendwann zur Android-Konkurrenz und musste dabei feststellen, dass ihre SMS auf dem Android-Smartphone nicht mehr zugestellt wurden.

Die Nachrichten landeten versehentlich im immer noch verknüpften iMessage-Posteingang, auf den sie jedoch nicht mehr zugreifen konnte, da der Dienst exklusiv für iOS-Geräte angeboten wird. Ein bekanntes Problem, das viele iPhone-Android-Wechsler betroffen hat.

Klage stattgegeben

Bereits im Mai 2014 hat Moore eine Klage gegen Apple wegen nicht zugestellter Kurznachrichten eingebracht. Moore argumentiert, dass Apple durch eigenmächtige Weiterleitung, selbst nach dem Wechsel des Endgeräts, in ihren bestehenden Mobilfunk-Vertrag eingegriffen hatte, da für den Empfang von SMS auf Android-Smartphones Apples Dienst iMessage nötig gewesen wäre.

Apple hatte sich gegen die Klage gewehrt. Doch die Richterin, die auch die Patent-Klagen von Apple gegen Samsung führte, hat nun der Klage stattgegeben. Für sie besteht die Möglichkeit, dass Apple die Kundin um ein Service gebracht hatte, der eigentlich von ihrem Mobilfunkprovider angeboten wurde. Allerdings hatte die Richterin andere Anklagepunkte, wie der Vorwurf von unfairem Wettbewerb zurückgewiesen.

Zunächst hat die Richterin beide Parteien dazu angehalten, sich außergerichtlich zu einigen.

Apple reagierte

Das Problem der nicht zugestellten Kurznachrichten ist seit Oktober 2011 bekannt. Jedoch hat Apple erst vor ein paar Tagen darauf reagiert und ein Tool zur Verfügung gestellt, mit dem man sich von iMessages abmelden kann.

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