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Operation KKK Anonymous macht gegen Ku-Klux-Klan mobil.

Der Ku-Klux-Klan ist Anonymous ein Dorn im Auge. Die Hacktivisten wollen die Mail-Adressen von 1000 Mitgliedern veröffentlichen.
Der Ku-Klux-Klan ist Anonymous ein Dorn im Auge. Die Hacktivisten wollen die Mail-Adressen von 1000 Mitgliedern veröffentlichen. - Foto: EPA
Anonymous hat im Zuge der „Operation KKK“ am Montag die ersten Telefonnummern und Mail-Adressen von vermeintlichen Mitgliedern des Ku-Klux-Klans veröffentlicht.

Zum Jahrestag des Aufstandes in Ferguson am 5. November plant Anonymous die Veröffentlichung von 1000 Kontaktadressen des Ku-Klux-Klans. Am Montag machten die Hacktivisten den Beginn und veröffentlichten 24 Mail-Adressen und 57 Telefonnummern, wie "International Business Times" berichtet.

Dazu hieß es in einer Botschaft: „Es gibt keinen Platz für Rassismus. Jetzt wo wir noch mehr vernetzt sind, ist der richtige Zeitpunkt, um zu kooperieren und die Welt zu einem besseren Ort zu machen.“ Kritiker der Aktion befürchten allerdings, dass es bei der Veröffentlichung der Namen auch Unschuldige treffen könnte. In einer Videobotschaft teilte Anonymous mit, dass Website, die dem Ku-Klux-Klan gehören, gehackt worden seien. Auf einer Website wurde ein Countdown bis zum 5. November eingerichtet.

 

Im vergangenen Jahr kam es in der Stadt Ferguson im Bundesstaat Missouri zu Polizeiübergriffen auf afroamerikanische Bevölkerungsschichten. Der Ku-Klux-Klan hatte die Stimmung dort zusätzlich mit Aufrufen zur Gewaltanwendung aufgeheizt. Laut Anonymous hat der Ku-Klux-Klan nie mit diesen Drohungen aufgehört. Daher sei man jetzt dabei, die 1000 Namen der Mitglieder bekannt zu machen.

(futurezone) Erstellt am 02.11.2015, 19:05

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