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Digital Life
06/19/2013

Apple stattet Schüler in LA mit iPads aus

Der Konzern konnte einen 30 Millionen Dollar schweren Auftrag des Schulbezirks Los Angeles an Land ziehen. Dafür stattet Apple mehr als 44.000 Schüler mit iPads aus, die bereits über Lernsoftware verfügen und im Unterricht eingesetzt werden sollen. Die Entscheidung war umstritten.

Apple konnte einen 30 Millionen Dollar schweren Auftrag im Schulbezirk von Los Angeles an Land ziehen. Der Deal sieht vor, dass Apple jeden Schüler an insgesamt 47 verschiedenen Bildungseinrichtungen in LA mit einem iPad ausstattet. Damit stattet Apple den zweitgrößten Schulbezirk der USA mit seinem Tablet aus. Der Preis pro iPad soll 678 US-Dollar betragen, deutlich über dem Ladenpreis. Das liegt jedoch daran, dass die Geräte mit entsprechender Lernsoftware ausgestattet werden, die im Preis inkludiert ist.

Warnung von Microsoft
Insgesamt dürfte der Auftrag zwischen 44.000 und 45.000 Geräte umfassen. Die Geräte werden mit einer dreijährigen Garantie ausgestattet. Die Entscheidung für Apple war nicht unumstritten, einige Entscheidungsträger äußerten ihre Bedenken, ob ein Tablet der richtige Formfaktor für Schüler sei. Microsoft bat darum, dass mehr als nur ein Produkt zur Auswahl stehen solle, da sich der Schulbezirk dadurch in Zukunft von zukünftigen "Preisreduktionen und neuen Innovationen" ausschließen könnte.

Befangene Mitglieder
Die Antwort war jedoch eindeutig: Apple würde laut den Pilottests das "bessere Produkt" liefern und die Schüler sollten daher nicht gezwungen sein, ein schlechteres Gerät auszuwählen. Einige Mitglieder des Entscheidungskomitees haben vor der Abstimmung den Raum verlassen, da sie selbst kleine Mengen an Apple-Aktien besitzen und sich daher selbst für befangen erklärten.

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