Digital Life
24.10.2014

Apple verschickt Porno-Screenshot

Um App-Entwicklern zu beweisen, wie einfach es mit ihrer App wäre, Pornos zu finden, hat Apple zu drastischen Möglichkeiten gegriffen.

Eine App des Entwicklerstudios Ngen Works wurde von Apple mit der Begründung abgelehnt, sie würde einen zu leichten Zugang zu pornografischen Inhalten bieten. Um das zu unterstreichen, hat Apple in dem entsprechenden E-Mail an die App-Entwickler einen Screenshot beigelegt, der einen masturbierenden Mann zeigt. Laut Smith warnte Apple in dem Schreiben auch nicht vor dem Inhalt des angehängten Bildes, sondern gab einfach an, dass man für weitere Informationen den Screenshot öffnen solle.

Ngen-Works-Gründer und Besitzer Carl Smith beklagt sich in einem Post auf Medium.com darüber, dass es in einem professionellen Umfeld untragbar sei, pornografische Inhalte zu verschicken. „Wenn ein Angestellter Pornos verschickt, würden wir ihn entlassen. Wenn uns ein Kunde Pornos schickt, würden wir ihn ebenfalls feuern.“ Apple habe mit dem Versenden des Screenshots seine eigenen Richtlinien gebrochen, so Smith abschließend.