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Situationselastik

Arbeiterkammer warnt vor Preistricks im Netz

Die Arbeiterkammer (AK) warnt anlässlich einer aktuellen Studie vor Preistricks im Internet. "Preise für ein und dasselbe Produkt ändern sich zunehmend häufiger, mitunter mehrmals am Tag", kritisiert AK-Konsumentenschützerin Daniela Zimmer am Mittwoch in einer Aussendung. Wann und wie oft jemand auf einer Website ist könne den Preis ebenso lenken wie Tageszeit, Wetter, Ort oder Vertriebskanal.

Manche Online-Shops hielten die Häufigkeit der Seitenaufrufe fest. Die Software registriere wiederholtes Interesse und erhöhe automatisch den Preis und damit den Kaufdruck, warnt Zimmer. Daher rät die Arbeiterkammer, Angebote auch von anderen Geräten aus aufzurufen und regelmäßig Cookies und Surfverläufe zu löschen.

Wetter spielt eine Rolle

Auch das Wetter spiele eine Rolle: Eine Mitfahrgelegenheit bei Uber könne bei Regen achtmal so viel kosten wie bei Sonnenschein, nennt die AK als Beispiel. Das US-amerikanische Reiseunternehmen Orbitz habe sich dazu bekannt, Apple-Nutzern hochpreisigere Hotelzimmer anzubieten. Als Grund nannte die Firma, dass diese laut internen Statistiken eine höhere Zahlungsbereitschaft aufweisen als Windows-Nutzer. "Es lohnt sich, unterschiedliche Portale auch mit unterschiedlichen Geräten zu unterschiedlichen Tageszeiten abzurufen", so Zimmer.

Bei Preisvergleichsportalen wie geizhals.at oder guenstiger.de könnten Preise unterschiedlicher Shops miteinander verglichen werden.

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