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Smartphones
05/01/2011

Auch Google wegen Datenspeicherung geklagt

Nach Apple muss sich jetzt auch Google wegen der versteckten Speicherung von Standortdaten vor Gericht verantworten: Zwei Käufer von Android-Smartphones haben im US-Staat Michigan Sammelklage eingereicht.

Sie werfen dem Unternehmen vor, dass die unter seiner Federführung entwickelte Software ihren Standort aufzeichne. Sie fordern nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg Schadenersatz und ein Ende der Speicherung.

Google verweist auf Kontrollmöglichkeiten
Google äußert sich nicht direkt zu den Vorwürfen. Ein Sprecher erklärte kürzlich aber, das Unternehmen informiere Nutzer über die Speicherung und räume ihnen Kontrollmöglichkeiten ein. Darüber hinaus seien Ortsdaten, die an Google übertragen würden, anonymisiert und nicht auf einen einzelnen Nutzer zurückzuführen.

Klage gegen Apple
Vor zehn Tagen war bekannt geworden, dass die iPhone-Handys und iPad-Tablets mit SIM-Karte die Aufenthaltsorte der Nutzer fortlaufend speichern. Hersteller Apple sprach von einem Softwarefehler und beteuerte, die Daten seien nicht ans Unternehmen übertragen worden. Dennoch reichten zwei Nutzer Sammelklage ein. Informatikexperten hatten herausgefunden, dass auch Mobiltelefone mit dem Android-System Daten für eine befristete Zeitdauer  erfassen.

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