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Selbstporträt Auch Läuse freuen sich über Selfies.

US-Reality-TV-Star Kim Kardashian (Bild links) posiert mit einem Fan für ein Selfie.
US-Reality-TV-Star Kim Kardashian (Bild links) posiert mit einem Fan für ein Selfie. - Foto: Mal Fairclough, ap
In den USA wird darüber debattiert, ob Selfies die Verbreitung von Kopfläusen fördern.

Wenn Leute beim Anfertigen eines Selfies ihre Köpfe zusammenstecken, dann fangen sie möglicherweise nicht nur einen schönen Moment, sondern sich selbst auch Läuse ein. Die Betreiberin eines Läuse-Behandlungszentrums   in Kalifornien will in den vergangenen Monaten laut CNET jedenfalls einen zunehmenden Lausbefall bei jungen Leuten festgestellt haben.

„Läuse springen oder fliegen nicht von Kopf zu Kopf, sie verbreiten sich über direkten Kontakt“, sagte Marcy McQuillan, Betreiberin von zwei Filialen des Läuse-Vorbeugungssalons Nitless Noggins dem Technologieportal. Fast alle Teenager, die sie in den vergangenen Monaten behandelt habe, hätten auch mit anderen Personen für Selfies posiert.

Auffälliger Anstieg

Auch andere in der Vorbeugung gegen Läuse tätige Personen sprachen gegenüber CNet von einem auffälligen Anstieg in der Verbreitung der flügellosen Insekten. Eine direkte Verbindung der Popularität der digitalen Selbstporträts mit der Ausdehnung der Läuse-Population ergebe sich jedoch nicht zwingend.

„Gut fürs Geschäft“

Damit Läuse sich verbreiten könnten, sei der direkte Kontakt über einen längeren Zeitraum notwendig. Zehn Sekunden, die das Anfertigen eines Selfies in Anspruch nehme, seien dafür zu kurz, meinte hingegen ein von CNet befragter Dermatologe. Andere Ärzte vermuten hinter der  Läusen einen Marketing-Trick. „Immer wenn irgendwo ein Läuse-Behandlungssalon aufsperrt, ist von einer Epidemie die Rede. Das ist gut fürs Geschäft“, sagte ein in Harvard lehrender Wissenschaftler.

(futurezone) Erstellt am 25.02.2014, 08:15

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