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Jubiläum
05/21/2012

Bandspeicher wird 60

Vor 60 Jahren stellte IBM den ersten kommerziell relevanten Bandspeicher in der IT vor. Bänder werden aber auch noch zur Archivierung von Daten benutzt. Sie sind billiger als Festplatten und verbrauchen kaum Energie. Ein Manko ist jedoch die Geschwindigkeit.

Der Kasten hatte fast die Größe eines Kleiderschranks und konnte 1,44 Megabyte auf einem 12-Zoll-Rollenband mit 720 Metern Länge speichern. Am 21. Mai 1952 präsentierte IBM mit der Magnetbandeinheit IBM 726 den ersten kommerziell relevanten Bandspeicher als IT-Speichersystem. Etwa 30 Jahre später konnte eine Diskette, die in eine Hosentasche passt, die gleiche Menge Daten halten.

Langzeitarchivierung
Weiterentwicklungen der altbewährten Technoloige kommen aber auch heute noch zum Einsatz. Die Speicherkapazitäten von Bandspeichersystemen bewegen sich im Terabyte-Bereich. Die Haltbarkeit beträgt bis zu 30 Jahre.

Bandspeicher punkten beim Preis und Stromverbrauch. Im Gegensatz zu Festplatten verbrauchen sie kaum Energie. Ein Manko ist jedoch die Geschwindigkeit. Der Zugriff von Band dauere im Vergleich zu einer Festplatte bis zu zehn Mal so lange, so ein IBM Sprecher.

Die Magnetbandtechnologie eigne sich besonders zur Langzeitarchivierung. Insbesondere in Bereichen, in denen Daten über viel Jahre hinweg aufbewahrt werden müssten, wie beispielsweise bei Behörden, ist diese Technologie interessant, heißt es in einer IBM-Aussendung.  Aber auch in Bibliotheken kommen Bandspeicher nach wie vor zum Einsatz.