Digital Life
02/18/2011

Behörde nimmt Apples Abomodell ins Visier

Das von Apple Anfang der Woche präsentierte neue Abomodell für iPad- und iPhone-Apps hat nach Angaben von US-Medien die US-Wettbewerbsbehörde auf den Plan gerufen.

Die US-Wettbewerbshüter hätten eine Voruntersuchung eingeleitet, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf eine mit der Situation vertraute Person.

Strenge Vorgaben

Bei dem Dienstag präsentierten Abomodell, das Anbietern inhaltebasierter Apps wie beispielsweise Magazine, Zeitschriften und Musik zur Verfügung steht,  behält sich Apple 30 Prozent der innerhalb der Applikationen verkauften Abonnements ein.

Den Anbietern wird dabei auch untersagt, Abonnements außerhalb der Applikationen zu günstigeren Bedingungen zu verkaufen. Links zu externen Kaufmöglichkeiten sind in den Applikationen nicht erlaubt. Werden die Bedingungen nicht erfüllt, droht den Anbietern der Ausschluss ihrer Anwendungen aus dem App Store. Das neue Modell tritt am 30. Juni in Kraft.

Skepsis und Kritik

Verleger und Musikanbieter reagierten skeptisch auf das Apple-Modell. Der Musikanbieter RealNetworks kündigte bereits an, sich nicht daran zu beteiligen. Verleger kritisieren, dass sich das Modell für sie nicht rechne.

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