Digital Life
02.01.2017

Bemannter Riesenroboter aus Korea macht erste Schritte

Als eine Art überdimensionales Exoskelett soll der Roboter Method-2 Menschen in gefährliche Zonen führen. Ein Video zeigt seine ersten Schritte.

Method-2 sieht nicht von ungefähr so aus als wäre er einem Science-Fiction-Film entsprungen. Der Roboter, der Platz für einen Passagier bietet und dessen Armbewegungen auf riesige Greifer überträgt, wurde von Designer Vitali Bulgarov entworfen. Dieser arbeitet unter anderem an Filmen wie "Transformers", "Robocop" oder "Terminator" mit. Gemeinsam mit dem südkoreanischen Unternehmen Hankook Mirae entwickelt er Method-2 als Roboter für Hilfseinsätze. In einem Video sind die ersten Schritte der Riesenmaschine zu sehen.

Marktreife noch 2017

Auf zwei Beinen soll der vier Meter hohe und 1,5 Tonnen schwere Method-2 dereinst durch Umgebungen stapfen, die für Menschen zu gefährlich wären. In einer verglasten Kabine im Torso des Roboters sitzend sollen Menschen etwa Trümmerfelder durchsuchen. Wie in einem separaten Video gezeigt wird, könnten die riesigen Greifarme Gegenstände manipulieren, die zu schwer für Menschen wären.

Wie Designboom berichtet, wurde das 200 Millionen Dollar teure Projekt Method-2 im Jahr 2014 initiiert. Der Roboter soll 2017 marktreif werden und künftig zu einem Preis von 8,3 Millionen Dollar pro Stück verkauft werden. Ein Knackpunkt ist die Stromversorgung. Method-2 geht derzeit an der Strom-Leine. In Zukunft könnte der obere Teil des Roboters auf eine Plattform mit Rädern montiert werden, die das Mitführen einer größeren Stromquelle erlaubt, berichtet Engadget.