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Digital Life
09/15/2015

Berliner Zeitung provoziert Facebook mit Aktbildern

Die B.Z. hat einen Tag lang mit künstlerischen Akt-Gemälden gegen Facebooks Löschrichtlinien protestiert. Die Zeitung sieht ihre Aktion als gelungen an.

Die Berliner Zeitung B.Z. hat am Montag auf ihre eigene Weise gegen den umstrittenen Umgang von Facebook mit Hasspostings protestiert. Dabei hat die B.Z. sämtliche auf Facebook veröffentlichte Beiträge mit einem künstlerischen Akt-Gemälde bebildert.

Damit will die Zeitung kritisieren, dass das soziale Netzwerk auf hetzerische Äußerungen kaum reagiere, gegen Beiträge mit sexuellen Illustrationen hingegen rasch vorgeht.

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Als Anlass für diese Aktion wurde das Treffen von Deutschlands Justizminister Heiko Maas mit Repräsentanten von Facebook zum Thema Hasspostings genommen. Das soziale Netzwerk kündigte nach dem Gespräch an, eine Task Force einzusetzen, die sich dem Thema annehmen wird.

Mittlerweile wurden von der Zeitung alle Akt-Gemälde der Protestaktion entfernt. Nachdem Facebook keinen einzigen Beitrag löschte, bezeichnete die B.Z. in einer Stellungnahme ihren Protest als "kleinen Sieg für die Freiheit".