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Photoshop

Bildmanipulation: "Krone" ist kein Einzelfall

Bei dem

, das eine syrische Familie auf der Flucht durch eine zerbombte Stadt zeigt, handelt es sich um keinen Einzelfall. In der Geschichte wurden retuschierte Bilder immer wieder dazu verwendet, um politische Botschaften zu unterstreichen, unerwünschte Details verschwinden zu lassen und Situationen mehr Dramatik zu verleihen. Manipulationen treten nicht erst seit dem Zeitalter der Digitalfotografie auf. Programme wie Photoshop vereinfachen das willkürliche Verändern von Bildinhalten aber enorm.

Einige Manipulationen wären heutzutage kaum als solche erkennbar, würden die Urheber keine Fehler machen. Viele Photoshop-Resultate zeichnen sich jedoch durch Schlampigkeit aus. Andere werden nur dadurch als Fälschung erkennbar, wenn plötzlich doch die Originalaufnahmen auftauchen oder Bildelemente exakt mit solchen aus anderen Fotos übereinstimmen. Oftmals kommt etwa das beliebte Photoshop-Werkzeug "Klon-Stempel" zum Einsatz, mit dem Bildausschnitte repliziert und vervielfacht werden können.

Während Bildmanipulation im Unterhaltungs- oder Society-Bereich schon beinahe zum guten Ton gehört, wird die Praxis bedenklich, wenn damit ethische Probleme verbunden sind. Besonders in der Kriegsberichterstattung gelten manipulierte, gestellte oder aus dem Kontext gerissene Aufnahmen als politisch inkorrekt, weil sie Tatsachen verzerren und die Krisenstimmung zusätzlich anfeuern können. Bei anderen Gelegenheiten werden manipulierte Bilder bewusst dazu eingesetzt, um Personen lächerlich zu machen oder in ein schlechtes Licht zu rücken.

In der Galerie oben wirft die futurezone einen Blick auf die dreistesten Bildmanipulationen der jüngeren Geschichte.

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