Digital Life
09.02.2017

Brand in Samsungs Note-7-Akku-Fabrik ausgebrochen

Es klingt wie ein schlechter Scherz: Ausgerechnet in der Fabrik, in der die Note-7-Akkus produziert wurden, ist ein Feuer ausgebrochen.

Die negativen finanziellen Folgen - Einbußen von 5,3 Milliarden US-Dollar im operativen Ergebnis - und dem massiven Imageschaden sind noch nicht genug: Die brandgefährlichen Probleme mit den Note-7-Akkus verfolgen Samsung auch noch nach Verkaufsstopp, Rückruf und Ferndeaktivierung des Samsung-Smartphones.

Wie nun bekannt wurde, ist einer Samsung-Fabrik im nordchinesischen Tianjin, in der die fehlerhaften Note-7-Akkus produziert wurden, ein Feuer ausgebrochen. Als Brandursachen werden sowohl von Samsung selbst, als auch von der örtlichen Feuerwehr defekte Akkus angegeben.

Das Ausmaß des Brandes, der angeblich schnell gelöscht werden konnte, seien nur gering gewesen und es gab auch keine Verletzten, wie ein Sprecher des südkoreanischen Konzerns gegenüber Reuters angab. Laut örtlicher Feuerwehr waren jedenfalls 110 Feuerwehrleute und 19 Feuerwehrfahrzeuge im Einsatz.

In der Samsung-Fabrik in Tianjin soll demnächst die Akku-Produktion für das kommende Samsung Galaxy S8 beginnen.