Digital Life 01.12.2014

Brisante Kreditakten im Netz- Heta schaltet Justiz ein

© Bild: KURIER/Jeff Mangione

Die Heta-Bank, ein Rest der ehemaligen Hypo-Alpe-Adria, hat Strafanzeige und Klage eingereicht - Wegen Bruchs von Datenschutzbestimmungen und Bankgeheimnis

Die staatliche Hypo-Alpe-Adria-Abbaubank Heta hat ihre Drohung wahrgemacht und am Montag Schritte gegen den Aktivisten Gernot Pointner eingeleitet, der seit Tagen brisante Kreditakten der früheren Hypo ins Internet stellt.

Klage folgt

Die Heta wirft Pointner wegen der Veröffentlichung von Namen von Kreditnehmern im Internet einen Verstoß gegen die Datenschutzbestimmungen vor, außerdem werde damit das Bankgeheimnis verletzt.

Deshalb hat die Heta beim Gericht in Klagenfurt Strafanzeige eingebracht, teilte die Abbaubank in einer Aussendung mit. Eine ergänzende Unterlassungsklage werde gerade vorbereitet. Diese richtet sich nach Heta-Angaben auch gegen den Provider.

Erstellt am 01.12.2014