Digital Life
08.10.2015

Britischer Buchhändler setzt auf Papier statt Kindle

Die britische Buchhandelskette Waterstone nimmt den E-Reader aus dem Angebot und will lieber Bücher in den Regalen präsentieren.

Drei Jahre lang hat Waterstone Amazons Kindle-E-Reader vertrieben. Jetzt ist damit Schluss. Die Kette hat angekündigt, den Kindle wegen miserabler Verkaufszahlen nicht länger anbieten zu wollen, wie Heise berichtet. Der Platz in den Regalen sei sinnvoller genutzt, wenn Papierbücher präsentiert würden. Amazon hat reagiert und behauptet in einer Aussendung, dass die Kindle-Verkaufszahlen weltweit im Steigen begriffen seien, auch in Großbritannien.

Angesichts stagnierender Verkäufe bei E-Books und steigender Analogbuchabsatzzahlen verkünden einige Analysten bereits das Ende des elektronischen Buchs. Das scheint zwar verfrüht, zumindest bei Waterstone hat das Papier den Kampf um den Platz im Regal aber vorerst gewonnen.