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Kampagne

Bulimie-Hilfegruppe startet Kampagne gegen Spieleindustrie

Die Webseite bulimia.com möchte auf die unrealistischen Standards aufmerksam machen, die Spieleentwickler zur Darstellung weiblicher Figuren verwenden.

Mit einer Photoshop-Kampagne möchten die Betreiber der Website nun zeigen, wie Spieleheldinnen aussehen würden, wenn sie die Durchschnittsmaße einer amerikanischen Frau hätten. Gerade aufgrund des zunehmenden Realismus in Videospielen wird hinterfragt, warum der weibliche Körper nicht realistisch dargestellt wird.

Frauen realistisch darstellen

“Manche Gaming-Studios prahlen über ihre hyperrealistische Beleuchtungstechnik und preisen natürliche Wolkenbewegungen als das neuste Feature ihres Spieles an. Und bei dieser Besessenheit für das Detail fragen wir uns, warum sie nicht den weiblichen Körper realistisch darstellen können.”

Nachdem die Webseite bereits im März Superheldinnen aus Comics das gleiche Make-Over verpasst hat, konzentrierte man sich nun auf die Spieleindustrie und deren Charaktere. Bei der Bearbeitung legte man das Augenmerk vor allem auf Taille sowie die Erweiterung von Armen und Beinen. Durch viele Abrundungen erhalten die Figuren ein natürlicheres Aussehen.

Weitreichende Folgen

Für die Macher der Seite sind auch Spieleentwickler dafür verantwortlich, dass immer mehr junge Menschen ein negatives Selbstbild entwickeln und unrealistische Standards für ihren eigenen Körper setzen. Diese führen zu schweren psychologischen und gesundheitlichen Schäden.

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Amir Farouk

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