Digital Life
05.08.2011

China weist Hacking-Vorwürfe zurück

Staatsnahe Medien dementieren Chinas Beteiligung an der Spionageaktion

Chinas Staatsmedien weisen die Vorwürfe der Computersicherheitsfirma McAfee zurück, dass China Teil der massiven Hackerattacke gegen diverse Firmen und Regierungen war. Zwar nahmen keine offiziellen Regierungmitglieder Stellung zu den Vorwürfen, allerdings meldete sich das „Sprachrohr“ der kommunistischen Partei, die Zeitung People`s Daily zu Wort. „China mit dem Hacking in Verbindung zu bringen ist unverantwortlich.“, antwortet die chinesische Zeitung auf die Vorwürfe.

McAfee gab diese Woche bekannt, dass die Firma eine insgesamt fünf Jahre andauernde Kampagne von Cyber-Attacken entdeckte, die sich gegen Regierungen, Institutionen und Firmen richtete. McAfee selbst nannte nicht China als „zentralen Impulsgeber“ dieser Aktion, allerdings wiesen zahlreiche Experten auf eine Schuld Chinas an der Attacke hin.

McAfee gibt an, dass zu den 72 Opfern der Hacker-Kampagne die Regierungen von Taiwan, Indien, Süd-Korea, Vietnam und Kanada zählen. Auch die Vereinten Nationen und das internationale olympische Komitee seien betroffen. Daneben war eine große Anzahl an Firmen betroffen.

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