Digital Life
16.03.2013

Chinesisches Staatsfernsehen kritisiert Apple

Unternehmen muss mit Absatzeinbrüchen in China rechnen

Die jährliche Unternehmenskritik im chinesischen Staatsfernsehen hat diesmal Volkswagen und Apple getroffen. Am Freitagabend (Ortszeit) bekam VW in der Sendung „3:15“ - eine der beliebtesten des Landes - wegen Getriebeproblemen sein Fett ab. Dem iPhone-Hersteller Apple wurden Servicemängel vorgeworfen.

Während Volkswagen im Internet Hilfe für betroffene Kunden ankündigte, waren Apple-Vertreter zunächst nicht zu erreichen. Gescholtene Firmen müssen mit Absatzeinbrüchen rechnen in einem Markt, der in drei Jahren im Einzelhandel der größte der Welt sein dürfte.

Der Name „3:15“ leitet sich von dem 15. März ab, dem internationalen Tag der Verbraucherrechte. Die Sendung des Kanals CCTV hat sich in der Vergangenheit nicht nur mit ausländischen Firmen wie McDonald`s, Wal-Mart oder Carrefour befasst. Auch einheimische Konzerne wie Baidu wurden in die Mangel genommen.

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