Atomkraftwerk in Tihange, Belgien

© EPA/JULIEN WARNAND

Energieversorgung
03/28/2016

Cyberangriff auf Webseite der belgischen Atomaufsicht

Nicht zum ersten Mal wurde die Webseite der belgischen Atomaufsicht AFCN bei einem Cyberangriff lahmgelegt. Die Behörde reagiert gelassen: "Ist nicht das erste Mal."

Der Internetauftritt der belgischen Atomaufsicht AFCN ist von Hackern lahmgelegt worden. Die Behörde reagierte gelassen auf die Attacke des Kollektivs namens Down-Sec. "Es ist nicht das erste Mal", erklärte ein Sprecher gegenüber der belgischen Nachrichtenagentur Belga am Sonntagabend. Informatiker der AFCN sollten das System innerhalb weniger Stunden wieder zum Laufen bringen.

"Wir verstehen nicht, warum die Piraten uns als Ziel nehmen. Sie können auf keine sensiblen Informationen zugreifen", erklärte Sprecher Lodewijk Van Bladel. Am Montagmorgen war die Seite immer noch nicht zugänglich.

Zwei Tage zuvor hatten die Hacker bereits die Internetseite von Premierminister Charles Michel angegriffen. "Wir finden, dass es keinen Platz mehr gibt für Charles Michel als Premierminister", twitterten die Hacker. Das Twitter-Konto des Hackerkollektivs ist allerdings nicht verifiziert.

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