© Thomas Prenner

Aktion
09/22/2014

Dänische Stadt stattet Obdachlose mit GPS-Trackern aus

Mit Hilfe der GPS-Tracker sollen die Obdachlosen-Hotspots in Odense ausfindig gemacht werden. Diese will die Stadt dann zugänglicher und sicherer für Obdachlose gestalten.

Die dänische Stadt Odense hat ein ungewöhnliches Pilot-Projekt gestartet, um das Leben der zahlreichen Obdachlosen dort zu verbessern. Laut der Copenhagen Post haben die Stadtbehörden 20 Obdachlose mit GPS-Trackern ausgestattet. Diese haben sich bereit erklärt, mit den GPS-Trackern eine Woche lang ihre Bewegungen zu erfassen. So will die Stadt ermitteln, an welchen Orten sich Obdachlose besonders oft aufhalten, um dort Kaffee verteilen und Bänke platzieren zu können.

Alle sechs Monate neue Messung

Man wolle ihnen nicht das Leben erschweren, sondern verbessern. "Wir wissen viel zu wenig darüber, wie sie sich in der Stadt bewegen. Soweit wir wissen, wurde so etwas noch nie versucht", so Tom Rødding, einer der verantwortlichen Planer der Stadtregierung. Die Freiwilligen haben für ihre Teilnahme drei Gutscheine für eine warme Mahlzeit erhalten, bei einem Erfolg wolle man die Aktion alle sechs Monate durchführen.

Laut Rødding sind die Obdachlosen erfreut über die Aktion: "Es sind nicht alle paranoid. Sie wollen uns bei unserem Anliegen unterstützen, mehr Ruhe und Frieden in der Stadt zu haben. Es ist herrlich." Den Zeitungsberichten zufolge äußerte bislang niemand Datenschutzbedenken. Zumindest hat die Aktion einen positiven Hintergrund, im Gegensatz zu vielen umstrittenen Maßnahmen in der Stadtplanung, die verhindern sollen, dass Obdachlose an bestimmten Plätzen übernachten.

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