© Gilbert Novy

Preisverleihung

Das war der futurezone Award 2014

Leoni und Felix erhielten den größten Applaus bei den futurezone Awards 2014, die am Donnerstagabend im Wiener MuseumsQuartier verliehen wurden. Die Schüler der 2B der Volksschule Oberlaa in Wien hatten im Rahmen des "Young Visions Award" ihre Visionen für die Stadt der Zukunft festgehalten, wie schwebende Häuser sowie Putz- und Kochroboter.

Während der ehemalige Nationaltorwart Helge Payer den Kindern auf der Bühne für deren Inspiration dankte, belohnte Martin Wallner, Verkaufschef von Samsung Österreich, das Engagement der Schüler mit der spontanen Ankündigung, die Klasse mit Tablets auszustatten.

Vor 600 Gästen wurden die besten Produkte und Innovationen in 14 Kategorien ausgezeichnet. Durch den Abend führten die Ö3-Moderatoren Andi Knoll und Sandra König. Die Gewinner wurden von futurezone- und KURIER-Lesern sowie einer international besetzten Fachjury bestimmt. Samsung nahm wie im Vorjahr gleich zwei Preise – dieses Mal für den besten Flat-TV und das beste Smartphone – nach Hause.

Selbstfahrende Autos

Ein weiteres Highlight des Abends war eine Live-Schaltung ins kalifornische Mountain View zum gebürtigen Vorarlberger Andreas Wendel, der über seine Forschungsarbeit am selbstfahrenden Google-Auto berichtete. Der von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner und vom CEO der Österreichischen Staatsdruckerei, Lukas Praml, vergebene futurezone Award für den "Innovator des Jahres" wurde stellvertretend von Google-Pressesprecher Wolfgang Fasching-Kapfenberger in Empfang genommen.

Mikl-Leitner betonte die Wichtigkeit technologischer Erfindungen, mahnte gleichzeitig aber auch ein, dass man einhergehende Herausforderungen wie Cybersicherheit ernst nehmen müsse. Strafzettel für Geschwindigkeits-Übertretungen werde es mit einem computergesteuerten Auto aber wohl keine mehr geben, da das Auto genau wisse, wie schnell es wo fahren darf, meinte Mikl-Leitner.

Neben der Gala, die mit Live-Elementen des Computerspiels Minecraft auf einer großen Leinwand in Szene gesetzt wurde, erregte im Foyer vor Halle E im MuseumsQuartier das ebenfalls mit einem Preis ausgezeichnete Elektroauto Tesla Model S große Aufmerksamkeit.

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