ARCHIV - ILLUSTRATION - Ein Computer Code am Donnerstag (20.11.2011) auf einem Bildschirm in Köln. Nie zuvor sind Hacker so sehr in den Blick der breiten Öffentlichkeit..geraten wie in diesem Jahr. Die Aktivitäten sind so schillernd wie..der Begriff. Nur eines scheint sicher: Die Attacken auf..Computersysteme werden auch 2012 weiter gehen. Foto: Oliver Berg dpa (zu dpa-KORR: "2011 - das 'Jahr der Hacker' geht zu Ende" vom 13.12.2011) +++(c) dpa - Bildfunk+++

© dpa/Oliver Berg

Deutschland
01/22/2014

Datenklau: Bürger legen BSI-Selbstcheck-Seite lahm

Der Andrang auf die Website, wo Bürger nachsehen können, ob sie vom Datenklau betroffen sind, ist enorm. Die Seite ist stark überlastet.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat eine Website eingerichtet, bei der User nachsehen können, ob sie vom Datenklau der 16 Millionen Benutzernamen und Passwörter betroffen sind. Die Website zum Selbst-Check, ob das eigene E-Mail-Konto betroffen ist, ist aber wegen des Ansturms der Internet-Nutzer über weite Zeiträume schlecht zu erreichen, so auch am Mittwochmorgen.

Das Bundesamt gab gegenüber der APA an, dass natürlich nicht auszuschließen sei, dass auch österreichische User betroffen sein könnten, obwohl keine Mailadressen mit der Endung .at dabei seien.

Verfahren vorbereitet

Das BSI hat unterdessen bestätigt, dass ihm der millionenfache Klau von Online-Zugangsdaten schon seit Wochen bekanntgewesen ist. „Wir wussten seit Dezember davon. Die Vorbereitungen ein Verfahren aufzusetzen, dass datenschutzgerecht ist und einer derart großen Zahl von Anfragen gewachsen ist, das bedurfte einer Vorbereitungszeit“, sagte BSI-Präsident Michael Hange im Bayerischen Rundfunk am Mittwoch. Zunächst hatte die „Mitteldeutsche Zeitung“ berichtet, das BSI sei spätestens seit Dezember informiert gewesen.

Die Behörde hatte am Dienstag mitgeteilt, dass 16 Millionen Benutzerkonten gekapert worden seien. Sie richtete eine Webseite ein, auf der Menschen überprüfen können, ob sie betroffen sind.

So seien bis 18.00 Uhr am Dienstag 120.000 Betroffene über die Ausspähung ihrer Passwörter informiert worden, sagte Hange im Bayerischen Rundfunk. Insgesamt seien über eine Millionen Anfragen bearbeitet worden.

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