© Gerald Reischl

Animation

Der futurezone Award 2014 wurde in Minecraft vergeben

Der diesjährige futurezone Award hatte auch dieses Jahr wieder einige Überraschungen zu bieten. Das wohl größte Highlight war jedoch die „futurezone-Stadt“ in Minecraft, in der die Gewinner gekürt wurden. Statt herkömmlicher Animationen mit den Nominierten kämpfte sich live auf der Bühne ein Spieler durch die eigens erschaffene Welt und präsentierte die Sieger. Diese wurden mit teilweise kuriosen Mechanismen gezeigt. So explodierten in der Games-Kategorie zwei der Nominierten und über dem Sieger gab es Feuerwerk.

Bereits bei den letzten beiden futurezone Awards realisierte das Team von Strukt die Animationen für die Verleihung, dieses Jahr wagte man sich an eine für Österreich einzigartige Umsetzung. „Der Umfang ist in etwa mit dem Minecraft-Nachbau des Apple Campus vergleichbar, insgesamt sind 290 Arbeitsstunden in das Projekt geflossen“, so Thomas Hitthaler, Geschäftsführer von Strukt, gegenüber der futurezone.

Kuriose Schafe

Insgesamt 3,5 Millionen Blöcke wurden im Creative Modus platziert. Für den aufwändigen Bau entwickelte man sogar eigene Plugins, die die Arbeit erleichtern sollen. Damit konnte auch die Skyline so gebaut werden, dass sie aus der Ferne betrachtet den Schriftzug „futurezone award 2014“ bildete. Neben Hochhäusern, Hubschraubern und viel TNT wurden aber auch andere Lebewesen platziert. 13 Schafe und fünf Pferde wurden in der Spielwelt versteckt, selbst die Erbauer wussten nicht, wo sie sich herumtrieben. So stand auch plötzlich während der Verleihung ein Schaf da und sorgte durch sein Mähen für Lacher im Publikum.

Das Ende hätte ursprünglich sogar deutlich spektakulärer werden sollen. „Eigentlich wollten wirdie Schlusszeremonie aus Fight Clubnachstellen, haben uns dann aber doch dagegen entschieden“, so Hitthaler. Das Publikum reagierte auf die Verleihung in einem Videospiel begeistert. Mittlerweile sind auch die Awards in den Büros der Gewinner angekommen, die Freude ist spürbar groß. So dankte das Team von Tesla Österreich per Gruppenfoto. Anyline, Gewinner in der Kategorie „Connected Life“ dokumentiert das neue Leben des Awards bereitsin einer Serie von Tweets.

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