Digital Life
06.05.2015

Deutlich mehr Internetattacken in Österreich

In Österreich stieg die Zahl der Nutzer, die Opfer von Internet-Attacken wurden, im weltweiten Vergleich deutlich an, wie der jüngste Malware-Report von Kaspersky zeigt.

Im ersten Quartal 2015 stieg im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres die Zahl der weltweit durchgeführten Internetattacken um ein Drittel. In Österreich stellte Kaspersky Lab für den Untersuchungszeitraum sogar einen Webangriff-Zuwachs um 80 Prozent fest. Insgesamt wurde zwischen Januar und März dieses Jahres 23 Prozent der österreichischen Kaspersky-Nutzer mindestens einmal über das Internet attackiert, wie aus dem Malware-Report des Antiviren-Lösungsherstellers hervorgeht.

Die Antiviren-Lösungen von Kaspersky Lab wehrten 469 Millionen Attacken ab, die weltweit über Online-Ressourcen initiiert wurden; das sind 32,8 Prozent mehr als im selben Quartal des Vorjahres. Ein Blick nach Österreich zeigt: Hier wurden 3,8 Millionen Webattacken auf österreichische Kunden von Kaspersky Lab abgewehrt. Ein Jahr davor waren es 2,1 Millionen. 23 Prozent der österreichischen Kaspersky-Nutzer waren somit im ersten Quartal 2015 einer Attacke über das Internet ausgesetzt.

Bei mobilen Schädlingen gab es eine Stagnation, bei mobilen Bank-Trojanern eine leichte Steigerung. Die Zahl der Links, die als „gefährlich“ eingestuft wurde (weil sie Malware enthalten), stieg um 14,3 Prozent an.