Auf einer Weltkugel sitzt die ausführende Kraft: Eine Frau mit Federkiel.

© Technisches Museum Wien

Roboter des Tages
12/27/2012

Die Allesschreibende Wundermaschine

Ein Roboter-Vorfahr aus dem Wien des 18. Jahrhunderts schrieb automatisch Texte, die man ihm zuvor einprogrammierte. Das stilvolle Äußere in Form einer Weltkugel wird durch eine Frauenfigur gekrönt, die den Federkiel führt.

Die "Allesschreibende Wundermaschine" wurde 1760 von Friedrich von Knaus entwickelt und am Wiener Kaiserhof vorgeführt. Das Gerät stellte ein Prunkstück der Feinmechanik dar, das mit der Automatenentwicklung zu jener Zeit in der Schweiz und Frankreich leicht mithalten konnte. Insofern war die Entwicklung der Allesschreibenden Wundermaschine ein Prestigeprojekt und sollte den Nationalstolz heben.

Allesschreibende Wundermaschine Roboter des Tages Roboter Maschine und Mensch Technisches Museum Wien Ausstellung.

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Buchstaben in Schreibschrift

Im Inneren der Weltkugel, auf der die schreibende Frauenfigur mit dem Federkiel in der Hand sitzt, befindet sich ein System aus Tasten und Hebeln, mit denen eine Buchstabenfolge eingegeben werden konnte. Über Kurvenscheiben und eine Stiftwalze wurden Buchstaben in Schreibschrift geformt.

Die Allesschreibende Wundermaschine ist derzeit im Rahmen der Ausstellung "Roboter. Maschine und Mensch?" im Technischen Museum zu sehen. Diese läuft bis Juli 2013 und zeigt alte und moderne Hochtechnologie in allen Facetten.

Sehen Sie morgen den nächsten Roboter des Tages: AROBIS

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