Google bietet aufbereitete Informationen an, wenn nach Symptomen gesucht wird

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Gesundheit
06/21/2016

Doktor Google stellt zukünftig Diagnosen

Googelt man zu in den USA nach Symptomen, werden mögliche Ursachen und Methoden zur Schmerzlinderung vorgeschlagen.

Laut Google sind ein Prozent aller Suchanfragen Krankheitssymptome. Um E- Hypochonder und übervorsichtige Eltern sinnvoller zu beraten als diverse Medizin-Websites, laut denen man von einem Kater bis zum Bauchspeicheldrüsenkrebs alles haben kann, bietet jetzt Google aufbereitete Informationen an.

Sucht man etwa nach Kopfschmerzen, wird eine Erklärung angezeigt, mögliche Ursachen und Krankheiten, Methoden um sich selbst Linderung zu verschaffen und Ärzte, die man aufsuchen kann, falls es nicht besser wird. Laut Google gibt es dieses Feature für Symptome, nach denen besonders häufig gesucht wurde. Die angezeigten Texte und Erklärungen wurden zusammen mit Experten der Harvard Medical School erstellt.

Das Feature ist vorerst nur in den USA in englischer Sprache auf Android-Smartphones verfügbar. In der Google-Suche am PC auf Englisch wird eine reduzierte Version der Symptom-Suche angezeigt. Google will zukünftig aufbereitete Informationen zu mehr Symptomen und in mehr Sprachen anbieten.