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Frankreich

DPD startet wöchentlichen Linienbetrieb per Drohne

Laut dem Paketdienst DPD ist es eine weltweite Premiere: Das Unternehmen aus Aschaffenburg startet den "ersten Linienbetrieb per Drohne", wie die Tochter der französischen Post am Donnerstag in Paris mitteilte. DPD beliefert künftig einmal pro Woche aus der Luft einen abgelegenen Ort in der südfranzösischen Provence.

Die Drohne soll einmal wöchentlich zwischen einem Paketshop östlich von Aix-en-Provence und einer Zustelladresse in dem 15 Kilometer entfernten Ort Pourrieres verkehren. Dort wird ein abgelegenes Gewerbegebiet beliefert, in dem Technologie-Start-Ups angesiedelt sind.

Nach Angaben von DPD kann die Drohne Pakete von bis zu drei Kilogramm Gewicht transportieren. Sie fliegt mit einer Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern. Für Notlandungen ist sie mit einem automatischen Fallschirm ausgerüstet. Die französische Generaldirektion für die zivile Luftfahrt hat eine Sondergenehmigung erteilt.

Die französische Post erklärte, per Drohne könnten insbesondere abgelegene Orte beliefert werden, zum Beispiel auf dem Land, in den Bergen oder auf Inseln. DPD hatte die Zustellung aus der Luft zwei Jahre lang in Südfrankreich getestet. Das Unternehmen nutzt dafür ein eigens entwickeltes Terminal. Start und Landung der Drohne seien damit ebenso sicher möglich wie die Beladung und das automatisierte Ablegen der gelieferten Pakete, erklärte das Unternehmen.

Auch Amazon hat mit der Warenlieferung per Drohne begonnen. Gestartet wurde mit dem Drohnentransport in Cambridge, wo Amazon bereits im Sommer dieses Liefersystem getestet hatte.

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