Digital Life
15.05.2018

DSGVO-Zustimmungserklärung der Post wird für Spam gehalten

© Bild: APA - Austria Presse Agentur

Viele Firmen verschicken derzeit neue Zustimmungserklärungen zur Datenverarbeitung an Kunden. Die Post macht es schlecht.

Durch die neue Datenschutzgrundverordnung sehen sich viele Unternehmen derzeit gezwungen, die Zustimmung ihrer Kunden und Newsletter-Empfänger zur Datenverarbeitung einzuholen. So auch die österreichische Post. Die E-Mails der Post sind aber so ungeschickt gestaltet, dass sie leicht mit Spam-E-Mails verwechselt werden können. Entsprechende Warnungen verbreiten sich derzeit auf sozialen Netzwerken.

 

Wie die Post in den Kommentaren zum obenstehenden Posting eingesteht, handelt es sich bei der Einverständniserklärung nicht um eine Spam-E-Mail. Die Aufforderung ist echt, sieht aber einfach verdächtig aus. Dazu kommt, dass der eingebettete Link auf "post-optin.eyepinnews.com" lautet. Das ist eine Adresse, die vorsichtige Nutzer nicht anklicken würden. Die Post bestätigt aber, dass es sich dabei um einen legitimen Einwilligungslink handle. Die komische Adresse komme durch die elektronische Verarbeitung der Einverständniserklärungen zustande.