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Luftfahrt
06/06/2015

EasyJet will mit Drohnen Flugzeuge auf Schäden überprüfen

Die Fluggesellschaft EasyJet will automatisierte Drohnen einsetzen, die Flugzeuge am Boden umfliegen und so auf Schäden prüfen. Flugzeugersatzteile kommen aus dem 3D-Drucker.

Drohnen am und um Flughäfen herum sind bisher alles andere als erwünscht. Die Fluglinie EasyJet will die kleinen Flugobjekte aber jetzt einsetzen, um die Sicherheit zu erhöhen. Nach Ereignissen wie Blitzeinschlägen in der Maschine, sollen vorprogrammierte Drohnen das Flugzeug am Boden abfliegen und auf Schäden prüfen. Bisher müssen Mitarbeiter des Service-Personals das Flugzeug abgehen und darauf klettern, um eventuelle Schäden an der Hülle erkennen zu können.

Die fliegende Drohne könne dies laut EasyJet schneller erledigen und man würde so wertvolle Zeit einsparen. Die Techniker sehen sich die Bilder und Videos an die die Drohne macht und entscheiden, ob bestimmte Stellen des Flugzeugs von einem Menschen kontrolliert werden müssen, wenn der Verdacht auf eine Beschädigung besteht.

EasyJet arbeitet mit Universität Bristol und den Drohnenhersteller Blue Bear Systems zusammen. Das automatische Umfliegen der Maschine durch die Drohne ist bereits möglich. Im nächsten Entwicklungsschritt soll die Bildqualität der Drohnenkameras verbessert werden. EasyJet hofft die Drohnen bereits innerhalb der nächsten zwölf Monate bei seinen Service-Stationen in Luton, London Gatwick, Malpensa und Berlin einsetzen zu können.

3D-Druck

EasyJet erforscht zudem eine weitere, aktuelle Technologie. Derzeit wird erprobt, ob mit 3D-Druckern Ersatzteile für die Kabine angefertigt werden können. Als Beispiel nennt EasyJet eine Armstütze.

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