Digital Life
30.12.2017

Eine Million Dollar Lösegeld für Krypto-Börsen-Manager

Der in der Ukraine entführte Manager der Kryptowährungs-Börse Exmo kam laut einem Medienbericht nach einer Lösegeldzahlung wieder frei.

Vergangene Woche wurde Pavel Lerner, Manager der Kryptowährungs-Börse Exmo, in der Ukraine entführt. Der 40-Jährige wurde demnach beim Verlassen seines Büros mitgenommen. Wie die Financial Times berichtet, ist der Manager mittlerweile aber wieder frei, nachdem ein Lösegeld bezahlt wurde.

Umgerechnet eine Million US-Dollar in Bitcoin wurden dem Bericht zufolge überwiesen. Die Financial Times bezieht sich dabei auf Anton Gerashchenko, einen Berater des ukrainischen Innenministeriums. Demnach sei Lerner zwar noch unter Schock, aber sehr froh, wieder frei zu sein.

Exmo betonte im Rahmen des Vorfalls, dass sämtliche Nutzerdaten sicher seien und dass Lerner über keinen Zugang zu den Einlagen oder Daten der Anwender hat. Insgesamt nutzen 90.000 Menschen Exmo. Im Vergleich zu anderen Börsen ist diese Zahl zwar gering, dennoch werden über die Plattform täglich Krypto-Währungen im Wert von mehreren hundert Millionen Euro gehandelt.