Von seinem einstigen Charme hat Facebook mittlerweile bei vielen Usern einiges eingebüßt. Zu oft wurden Einstellungen über Nacht geändert und bei datenschutzrechtlichen Fragen herumlaviert.

© dpa-Zentralbild/Jens Büttner

DEA
10/19/2014

Facebook bittet US-Drogenpolizei keine Profile zu fälschen

Die US-amerikanische Antidrogenbehörde Drug Enforcement Administration (DEA) verwendet falsche Facebook-Profile bei Ermittlungen. Das schmeckt dem sozialen Netzwerk nicht.

Facebook hat einen Brief an die DEA geschickt, in dem die Behörde aufgefordert wird, keine falschen Profile auf der Plattform anzulegen und auch andere Nutzungsbedingungen zu respektieren, wie engadget berichtet. Grund für das Schreiben ist, dass die DEA kürzlich dabei erwischt worden ist, falsche Profile zu Ermittlungszwecken anzulegen.

Die DEA hat etwa versucht, sich bei Facebook als eine Frau auszugeben, um Kriminelle Bekanntschaften dazu zu bewegen, Kontakt aufzunehmen. Dieses Vorgehen "bedrohe die Integrität von Facebook", heißt es in dem Brief. Über die Reaktion der DEA ist bisher nichts bekannt. Das US-Justizministerium sagt, dass nur selten Profile zu Ermittlungszwecken gefälscht würden.

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