Digital Life
01.04.2015

Facebook erlaubt das Ausblenden von Babyfotos

Eltern können ihre Baby- und Kinderfotos künftig in eigene Alben auslagern, die andere Nutzer auch ausblenden dürfen. Die Bilder können auch an die Kinder vererbt weden

Auch wenn Facebook für Kinder unter 13 Jahren tabu ist, können Eltern künftig einfach das Leben ihrer Kinder auf dem sozialen Netzwerk dokumentieren. „Scrapbook“ erlaubt das Erstellen eines eigenen Profils für Babys und Kinder, sodass diese von Eltern einfach auf Bilder markiert und mit Freunden geteilt werden können.

Laut Facebook haben Eltern meist ihren Partner oder ein eigens für das Kind erstelltes Profil markiert, was das Teilen der Alben erschwerte. Automatische Gesichtserkennung soll es jedoch nicht geben, zudem kann die Sichtbarkeit unabhängig von anderen Fotos einfacher verändert werden. Auch Freunde von Eltern würden so mehr Freiheiten erhalten, da sie nun selbst entscheiden können, ob sie die Baby- und Kinderfotos sehen wollen oder nicht.

Vererbte Facebook-Fotos

Kurioserweise werden auch Haustiere unterstützt. Probleme sieht Facebook jedoch bei Stiefeltern, da die gemeinsamen Foto-Alben nur von maximal zwei Personen verwaltet werden können. Das soziale Netzwerk hofft zudem, dass mit der Funktion auch neue Facebook-Nutzer heranwachsen werden. Sobald das Kind 13 Jahre alt ist, kann es ein eigenes Profil erstellen und die Bilder „erben“. Derzeit ist das zwar noch nicht möglich, Facebook arbeitet aber nach eigenen Angaben bereits an dieser Funktion. So würde man bereits mit einem gefüllten Album auf Facebook starten. Der Dienst wird vorerst nur in den USA angeboten, zur weltweiten Verfügbarkeit äußerte sich Facebook nicht.